Drogenskandal in SPÖ-nahem Jugendzentrum in Wels

So wurden vom Stadtpolizeikommando Wels 2017 Ermittlungen gegen eine größere Anzahl von Suchtgifthändlern sowie Abnehmern geführt. Diese sollen, so die Polizei, rund 115 Kilogramm Marihuana im Stadtgebiet von Wels weiterverkauft haben. Dabei konnten 14 Großdealer ausgeforscht, festgenommen und in die Justizanstalt Wels eingeliefert werden. Ein Großteil der beteiligten Personen wurde bereits rechtskräftig zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt.

Es habe sich durch die Aussagen der Straftäter herausgestellt, dass diese ihre ersten Schritte im Umgang mit Drogen unter Duldung der beiden Aufsichtspersonen im Jugendzentrum gemacht haben. Die Beiden wurden mittlerweile auf freiem Fuß angezeigt, verweigerten jedoch jegliche Aussage.

„Die Verleitung zum Drogenkonsum durch Aufsichtspersonen eines Jugendtreffs ist letztklassig und muss mit der vollen Härte des Strafrechts sanktioniert werden“, meint dazu Österreichs jüngster Bundesrat Michael Raml. In diesem Zusammenhang muss auch festgehalten werden, dass führende sozialdemokratische Funktionäre ihre „Karriere“ oftmals in der roten Schülervertretung „aks“ begonnen haben.

„Dass die Jungsozialisten es scheinbar nicht nur bei reinen Forderungen nach einer Legalisierung von Cannabis belassen, sondern trotz klarem gesetzlichen Verbot mehr oder weniger regelmäßig zu Suchtmitteln greifen“, lässt Raml die Frage in den Raum stellen, „ob der illegale Drogenkonsum sich auf die Räumlichkeiten der „aks“ beschränkt oder ob auch bei jungsozialistischen Jugendlagern, Workshops und Seminaren nicht das eine oder andere Mal Drogen konsumiert wurden. Sieht man sich so manche Forderung, die die Nachwuchs-Genossen immer wieder präsentieren an, so ist zu vermuten, dass ihre Ideen nicht nur durch einen klaren Verstand entstanden sind.“

Der Welser RFJ-Obmann GR Ralph Schäfer erinnert in diesem Zusammenhang an die SJ-Kampagne „Lieber bekifft ficken, als besoffen fahren“. Er fordert zugleich eine Entschuldigung der AKS und SPÖ bei den Eltern der betroffenen Jugendlichen. „Normalerweise sollten Eltern darauf vertrauen können, dass ihre Kinder in einem Jugendzentrum -das noch dazu im Umfeld einer ehemaligen Bürgermeisterpartei geführt wird – gut aufgehoben sind. Die SPÖ sollte sich dringend entschuldigen und für volle Aufklärung sorgen!“

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